23. Februar 2026
Wie schlägt sich der ARI 1710 E-Transporter im Winter?
Winter, Kälte, Schneematsch – für viele Unternehmen ist der Fuhrpark gerade in der kalten Jahreszeit besonders gefordert. Doch wie alltagstauglich ist ein großer Elektrotransporter unter diesen Bedingungen? Hier beantworten wir die wichtigsten Fragen rund um den ARI 1710 im Wintereinsatz.
Ist der ARI 1710 grundsätzlich wintertauglich?
Ja. Der ARI 1710 ist für den ganzjährigen Einsatz konzipiert – auch bei niedrigen Temperaturen und winterlichen Straßenverhältnissen. Mit seiner robusten Bauweise, der Transporter-Bereifung und einer maximalen Steigfähigkeit von 25 % eignet sich das Fahrzeug für professionelle Anwendungen im Winterbetrieb.
Wie verhält sich der Heckantrieb des ARI 1710 auf Schnee?
Der ARI 1710 verfügt über Heckantrieb – ein im Nutzfahrzeugbereich bewährtes Konzept. In Kombination mit geeigneten Winterreifen bietet der Transporter solide Traktion auf Schnee und Schneematsch.
Gerade bei beladenem Fahrzeug wirkt sich das Gewicht auf der Hinterachse positiv auf die Traktion aus. Für normale winterliche Straßenverhältnisse sind Schneeketten in der Regel nicht erforderlich.
Wie stark sinkt die Reichweite im Winter?
Wie bei allen Elektrofahrzeugen beeinflussen niedrige Temperaturen und die Nutzung der Heizung die Reichweite. Beim ARI 1710 ist im Winter mit einem Mehrverbrauch von etwa 20–25 % zu rechnen.
Das bedeutet konkret: Bei einer Reichweite von bis zu 450–500 km liegt die realistische Winter-Reichweite bei rund 350–380 km.
Für viele gewerbliche Einsätze im regionalen Verteilerverkehr ist das weiterhin mehr als ausreichend.
Wird der Laderaum des ARI 1710 mit beheizt?
Nein. Beheizt wird ausschließlich die Fahrerkabine. Das hat einen klaren Vorteil: Der Innenraum erwärmt sich schneller und effizienter, während der Energieverbrauch im Vergleich zu großvolumigen Pkw moderat bleibt.
Gerade bei Nutzfahrzeugen mit großem Laderaum ist dieser Aspekt im Winter ein wichtiger Effizienzfaktor.
Ist der ARI 1710 auch bei Schnee autobahntauglich?
Ja. Der ARI 1710 erreicht eine Höchstgeschwindigkeit von 100 km/h und ist damit voll autobahntauglich – auch im Winter. Voraussetzung sind selbstverständlich angepasste Fahrweise und geeignete Winterreifen.
Welche Technik unterstützt den Wintereinsatz?
Der ARI 1710 ist robust und praxisorientiert aufgebaut:
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McPherson-Einzelradaufhängung vorne
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Starrachse mit Blattfedern hinten
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Scheibenbremsen vorne, Trommelbremsen hinten
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Stahlfelgen mit Transporterbereifung
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25 % maximale Steigfähigkeit
Diese Kombination sorgt für Stabilität, Belastbarkeit und Alltagstauglichkeit – auch bei schwierigen Straßenverhältnissen.
Wie sieht es mit dem Laden bei Kälte aus?
Der ARI 1710 kann flexibel geladen werden:
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AC-Laden über Typ 2
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DC-Schnellladen über CCS mit bis zu 50 kW
Damit lassen sich auch im Winter Standzeiten effizient planen und Touren flexibel gestalten.
Für welche Branchen eignet sich der ARI 1710 im Winter besonders?
Der ARI 1710 eignet sich unter anderem für:
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Paket- und Kurierdienste
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Handwerksbetriebe
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kommunale Einsätze
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Logistikunternehmen
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Service- und Werkstattfahrzeuge
Gerade im urbanen und regionalen Bereich profitieren Unternehmen von lokal emissionsfreiem Fahren – unabhängig von der Jahreszeit.
Fazit: Kann der ARI 1710 auch im Winter überzeugen?
Ja – der ARI 1710 ist kein Schönwetterfahrzeug, sondern ein vollwertiger Elektrotransporter für den täglichen Einsatz. Mit solider Reichweite, stabiler Straßenlage, ausreichender Steigfähigkeit und praxiserprobter Technik ist er auch bei Kälte ein zuverlässiger Partner für Unternehmen.
Wer einen großen Elektrotransporter sucht, der selbst bei Schnee und Minusgraden einsatzbereit bleibt, findet im ARI 1710 eine wirtschaftliche und nachhaltige Lösung.
