Welche Förderung kann ich für mein ARI Motors Elektroauto erhalten?

Neben den üppigen Steuererleichterungen für die Elektrofahrzeuge der ARI Motors GmbH können Kunden auch direkt beim Kauf schon Förderungen erhalten. Wir möchten Ihnen hier einen kleinen Überblick geben:

Diverse Länder und Kommunen bieten eine Förderung für Elektrofahrzeuge der Klasse L6e und L7e (z.B. ARI 458 und ARI 802/804) an. Baden-Württemberg unterstützt im Rahmen seines “BW-e-Gutschein” den Kauf neuer Elektroleichtfahrzeuge mit bis zu 1.000 Euro. Kommunen und nicht wirtschaftlich tätige kommunale Betriebe können in Nordrhein-Westfalen 40% der Anschaffungskosten (maximal 30.000 Euro) eines solchen Elektrofahrzeuges fördern lassen. Ein weiteres Bundesland mit Förderung von Elektrofahrzeugen der leichten Klassen ist Thüringen, dessen Programm „E-Mobil Invest“ 40% der Kosten bis zu einer maximalen Summe von 8.000 Euro übernimmt. Dies gilt für kommunale Unternehmen, Genossenschaften, Vereine und Stiftungen.

Bei den Kommunen ist München führend in der Förderung von Elektrofahrzeugen. Hier werden Elektroleichtfahrzeuge wie der ARI 458 mit 25% der Nettokosten (bis maximal 3.000 Euro) gefördert und Fahrzeuge der Klassen L1e bis L4e (z.B. ARI 145) werden sogar für Privatpersonen mit bis zu 1.000 Euro gefördert. Zusätzliche Unterstützung zwischen 200 und 1.500 Euro gibt es, wenn das Elektroauto mit Ökostrom geladen wird. Ähnliche Konditionen gelten für die Stadt Regensburg. Auch hier werden die Fahrzeugklassen L5e bis L7e mit bis zu 3.000 Euro bei 25% Kostenerstattung des Nettopreises gefördert werden, während man beim Kauf eines Modell der Klassen L1e bis L4e privat wie gewerblich 1.000 Euro Zuschuss erhalten kann. Und auch die hessische Stadt Limburg fördert in dem Programm „Limburg elektrisiert“ leichte Elektrofahrzeuge mit bis zu 1.000 Euro.

Unsere ARI-Händler in München, Baden-Württemberg und Nordrhein-Westfalen beraten Sie gern zu den Förderungen sowie zu unseren Elektrofahrzeugen.

Die Förderungen im Einzelnen

Baden-Württemberg

Nordrhein-Westfalen

Thüringen

Stadt München

Stadt Regensburg

Stadt Limburg

Kritik an fehlender bundesweiter Förderung von Leichtelektrofahrzeugen

In Bereich Förderungen durch den Bund gibt es deutliche Kritik von Parteien wie den Grünen sowie Elektromobilitäts- und Umweltverbänden. Die Tatsache, dass die deutlich schwereren Fahrzeuge der Klassen M1, N1 und N2 begünstigt werden, nicht aber die L-Klassen, ist mehr als unverständlich. Leichtere Fahrzeuge verbrauchen nicht nur weniger Ressourcen bei der Herstellung, sondern sorgen durch geringere Maße besonders in Städten für weniger Verkehrsaufkommen und Staus.

Während selbst schwere PlugIn-Hybride begünstigt werden, die selten rein elektrisch unterwegs sind und von daher einen nicht geringen CO2-Ausstoß haben, gibt es keine Unterstützung für leichte rein elektrisch betriebene Fahrzeuge. Der Grünen-Abgeordnete Stephan Kühn meint dazu: „Verkehrsminister Scheuer muss die Kaufprämie endlich für Elektroleichtfahrzeuge öffnen und im Gegenzug für ökologisch bedenkliche Plug-in-Hybride streichen“. Hier zeigt sich, dass die Lobby der großen Autohersteller einigen Einfluss auf die Bundesregierung hat. Diese fehlt im Falle kleinerer Hersteller, welche den Großteil an leichten Elektrofahrzeugen herstellen.

Laut Bundesregierung werden die leichte Klassen nicht gefördert, da diese durch ihre geringeren Preise einen automatischen Anreiz besäßen und nicht gefördert werden müssen. Dies ignoriert nicht nur, dass dabei auch kleinere Gewinnmargen pro Fahrzeug entstehen, sondern auch, dass diese Fahrzeuge von kleineren Hersteller produziert werden, die deutlich weniger Budget besitzen als große Konzerne. Immerhin hat die Anfrage von Kühn ergeben, dass man die Förderfähigkeit der leichten Fahrzeugklassen für den Umweltbonus prüfen werde.

Weitere  Verbände für Förderung von Leichtfahrzeugen

Auch der Bundesverband eMobilität e.V. fordert deshalb in seiner Arbeitsgruppe “LEV & Mikromobilität” die “Einbindung des Segments LEV in die politischen Rahmenprogramme, insbesondere Aufnahme in das Programm ‘Kaufprämie für Elektrofahrzeuge (Umweltbonus)’ der Bundesregierung (EG-Fahrzeugklassen L1e-L7e)”. Selbiges laut dem Verband auch für die “Förderung von Miet- und Sharing-Flotten sowie Sonderabschreibungen bei kommerziellen Fahrzeugen etc., Abwrackprämie bei Umstieg von Verbrennerfahrzeug auf LEV.”

Einige Bundesländer und Kommunen haben diesen Missstand erkannt und fördern jetzt unabhängig vom Bund die Anschaffung von leichten Elektrofahrzeugen für Kommunen, Unternehmen und in gewissen Fällen sogar Privatpersonen.

Dass die Bundesregierung in Sachen Elektromobilität einiges an Umsetzungswillen vermissen lässt, zeigen auch die Ergebnisse einer Kleinen Anfrage der Grünen zum Anteil von Elektroautos im Fuhrpark des Bundes. Während die Anschaffung von Elektrofahrzeugen in den Ministerien bis 2019 auf 20% steigen sollte, sind es tatsächlich nur erschreckende 3,8 Prozent. Zwar gibt es auch vorbildliche Abteilungen wie das Entwicklungsministerium (Anteil hier: 87,5%), aber ausgerechnet das Verkehrsministerium gehört mit 6,2% zu den Schlusslichtern.

Der Grünen-Abgeordnete Stephan Kühn meinte dazu: “Bei der Bundesregierung scheitert der Umstieg auf die Elektromobilität nicht am fehlenden Geld, sondern am fehlenden Willen.” Dieser Satz scheint auch mit Bezug auf die fehlende Förderung der Leichtelektrofahrzeuge zu stimmen.